Dayv schrieb:Wie viel Erfahrung braucht man um so ein Lied zu erstellen?
Wie lange würde es dauer bis auf ein Anfänger auf seine stufe kommt ?
Wie lange dauert es c.a bis man so ein Lied erstellt hat. Wie viel zeit kostet es?
Hi,
ich bin, ähnlich wie Du, jemand, der von Instrumenten, Noten, Harmonien etc keinerlei Ahnung hatte. Vor knapp drei Jahren hab ich mir auch die Demo von FL-Studio runtergeladen und war angefixt.
Mittlerweile hab ich immer noch keine grosse Ahnung davon, aber es macht immer noch riesig Spass, einfach so einen Sequenzer zu starten und mal zu probieren, was ich damit so machen kann.
Meine Tipps für Dich:
1) Versuch nicht das zu machen, was andere machen. Selbst wenn Du irgendwann mal besser wirst in Sachen Musik, Du kannst nicht mehr werden als eine Kopie. Versuch rauszufinden, wie Du mit der Software umgehen kannst und schau, was Dir beim Rumspielen damit einfällt, welche Ideen Dir so währenddessen kommen und versuch, die dann zu machen und zu erweitern.
2) Wenn Du Dir Freeware-Synths aus dem Netz lädst, pass auf, daà Du Dir nicht gleich die ganze Festplatte mit Hunderten von Synthies vollrotzt. Ich hab das so gemacht und war die ersten zwölf Monate völlig überfordert damit, zu verstehen, was so alles möglich ist.
Natürlich musst Du Dich umschauen, aber wenn Du tatsächlich ohne Vorbildung was machen willst, dann konzentrier Dich nach dem Rumsurfen und Downloaden auf maximal eine Handvoll Synthies, die Du *gut* kennst. Irgendwo stand der Spruch zu lesen "Know your gear - kenne Deine Ausrüstung/Ausstattung"..... das ist wichtig.... besser wenig Software gut kennen als viel kaum bis gar nicht.
Hier noch ein Link zu einem Synth, der mir ganz gut gefällt, einigermassen klingt und nicht so schwer zu verstehen ist (zumindest meiner Meinung nach...*ggg..)
http://www.linplug.com/Download/download.htm unten rechts findest Du den Eintrag Free-Alpha..... den meine ich.
3) Ich hab Einiges dadurch gelernt, dass ich mir Zeitschriften wie "KEYS" und "Keyboards" gekauft und gelesen habe. Zum einen beinhalten die immer wieder mal gute Freeware-Synthies und Sequenzer und zum anderen sind dort oft auch Workshops für ebendiese Software in den Zeitschriften enthalten, teilweise sogar über mehrere Ausgaben hinweg.
3) Anstelle von Demo-Versionen wie die von FL-Studio würde ich mit Vollversionen versuchen zu arbeiten. Demos sind gut zum Rumspielen und Schauen, was man eigentlich braucht und womit man gut umgehen kann, aber wenn Du tatsächlich arbeiten und Ergebnisse erzielen willst, dann ist es besser, ein Programm zu haben, mit welchem Du nach der Arbeit nicht nur - wie bei der Demo von FL-Studio - ein .wav- oder mp3-file exportieren kannst, sondern auch die Projektdaten abspeichern kannst, um später noch an dem Projekt arbeiten zu können.
Ich habe ein halbes Jahr lang meinen PC nicht mehr runtergefahren, weil ich meine Projektdaten zu dem Song, an dem ich gearbeitet habe, nicht verlieren wollte.... sowas ist nervig und spätestens nach dem nächsten Absturz bzw. Windows-Update ist der ganze Kram weg und man beisst sich echt den Arsch ab vor Frust.
Mein Tipp hier.... es gibt in verschiedenen PC-Zeitschriften der letzten Wochen immer wieder eine im Funktionsumfang nur wenig beschränkte Vollversion von Magix Samplitude. Du kannst FL-Studio dort als Rewire-Client einbinden, wobei natürlich auch da die Beschränkung besteht, daà die Projektdaten (Synthies, Einstellungen etc) weg sind, wenn Du FL-Studio runterfährst.
4) Ein Tipp, den ich am Anfang gelesen habe und der für mich sehr wichtig war: Wenn Du tatsächlich was machen willst..... GIB NICHT AUF.
Lass den Kram liegen, wenn es Dich frustet, denn dann wirst Du eh nicht viel zustande bringen. ABER.... fang wieder an....mach weiter...jedes Problem lässt sich lösen...vielleicht nicht mit Deiner Lieblingssoftware, aber es gibt fast nichts, was nicht geht im Bereich elektronischer Musik.
und...... grins.... ÃBENÃBENÃBEN......
Viel Erfolg
mute