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Normale Version: Was Darf man, Was darf man nicht?
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Hallo ich wolte mal wissen , was man machen darf und was nicht.
Und wie man es richtig macht Zwinker
Z.B Darf ich von Alten Platen usw Melodien Klauen und für meine Mixes Benutzen? Ich habe gehört man darf sachen die elter als 10 Jahre sind Benützen ohne zu zahlen wen man nicht zu viel verwendet?

Und Wo her nehmen Richtige Dj ihre Loops Her Zwinker
ach mensch....du hast doch nun schon im richtigen unterforum gepostet, da sind doch nu schon etliche threats zu diesem thema drin. einfach mal ne runde lesen. und ich denke bei den begriffen urheberrecht und musik findest du bei google alle antworten auf deine fragen.......
1:
http://www.internet4jurists.at/gesetze/b...halt01.htm

zu 2:

Sample Packs oder selber basteln...
Danke Aber nach dem Gesetzen darf man ja eigentlich Garnichts Geschockt Ich möchte irgend wan mal wen ich gut bin das zeug raus bringen Fragend Fals ich das überhauptschafe Confused

dan bleibt mir nur die möglich keit von toten zu klauen die nichts mer zu sagen haben -.- Oder ich kauf samples pack wo dan aber sicher auch irgend welches lizenz zeug drauf ist -.-
Weil ich kan mich unmöglich mit den leuten in verbindung setzen von denen ich sachen (gebrauche).
Oder würde das ein Produzent oder ne platten firma übernehmen?

Jetz Kommen Alle mach doch Selber Zwinker
Natürlich wil ich so viel wie möglichst selbst machen , aber wiso das rad neu erfinden wen es jemand schon gemacht hat wen man es gut benüzen kan O.o
Und wen ich ne melodie mache klingt die immer so alls es die schon irgend wo gegeben hatVerärgert

Edit: Ich hab zum beispiel so ein geiles kleine stück von wu Tang gefunden das man gut für house benützen könnte.
Aber ich kan mich schlecht mit ihnen in verbindung setzen O.o
Sol ich es nehmen und auf meine Demo machen für z.b ne Platten Firma oder moffeln die dan?
...TIP:

1. DIESES Forum durchsuchen...

2. Nachmachen bzw. Samples ist meistens billig und naja...so einfallslos halt.
GedankeGift schrieb:Danke Aber nach dem Gesetzen darf man ja eigentlich Garnichts Geschockt Ich möchte irgend wan mal wen ich gut bin das zeug raus bringen Fragend Fals ich das überhauptschafe Confused
Geh davon aus, dass du es eh nicht schaffst. Das ist erstens ziemlich realistisch und zweitens brauchst du dir keine unnötigen Gedanken machen.

Solltest Du tatsächlich so gut sein und verlässlich Hits aus Samples basteln können, würde dich eine Plattenfirma beim Klären der Samplerechte sowieso unterstützen.

Zitat:Edit: Ich hab zum beispiel so ein geiles kleine stück von wu Tang gefunden das man gut für house benützen könnte.
Aber ich kan mich schlecht mit ihnen in verbindung setzen O.o
Sol ich es nehmen und auf meine Demo machen für z.b ne Platten Firma oder moffeln die dan?
Die interessiert das gar nicht. Mach mal einfach.

@Peti: Selbstgespielte Melodien können genauso einfallslos und billig sein. Und sind es meistens auch - genauso wie Samples. Es kommt immer auf den einzelnen Künstler an, aus dem vorhandenen etwas wirklich Eigenes zu schaffen.
Dion schrieb:@Peti: Selbstgespielte Melodien können genauso einfallslos und billig sein. Und sind es meistens auch - genauso wie Samples. Es kommt immer auf den einzelnen Künstler an, aus dem vorhandenen etwas wirklich Eigenes zu schaffen.

Klar gibt es das auch. Mit billig meine ich eigentlich die Melodie oder schon eine rausgesampelte sequenz aus x Takten aus einem Track zu übernehmen.

Was für Tracks in den Charts rumschwiren, da wirds einem teils schlecht. Coversong hier, rausgesmapeltes dort, kopiertes Arrangement bei dem dort...usw.
DJ Peti schrieb:Klar gibt es das auch. Mit billig meine ich eigentlich die Melodie oder schon eine rausgesampelte sequenz aus x Takten aus einem Track zu übernehmen.

Was für Tracks in den Charts rumschwiren, da wirds einem teils schlecht. Coversong hier, rausgesmapeltes dort, kopiertes Arrangement bei dem dort...usw.
Stimmt schon. Primitivste Art Mucke zu machen.
p.s. Du hast es zwar nicht gesagt, aber ich.
mach einfach alles selbst... nur dann kannst du auch stolz sagen:

is von mir :>
PRESTiGE schrieb:Primitivste Art Mucke zu machen.

...und die ökonomischste. wenig aufwand - viel gewinn. ich seh das aber nicht als dramatisch an. manche leute sind halt in der glücklichen lage mit schrott eine menge geld zu machen. dessen sind sich die die es machen auch sicher bewußt. hab mal nen interview mit mauro picotto gelesen wo er genau das gesagt hat: "ich hab ne zeitlang echt total billgen tranceschrott produziert der enorm erfolgreich war. das hab ich aber nur gemacht um schön viel kohle zu scheffeln um mir davon 1. bestes equipment zu kaufen und 2. um dann in der finanziellen situation zu sein, die musik machen zu können die ich persönlich geil finde." das war jetz nicht o-ton aber so ungefähr. und sowas find ich völlig ok. ich meine man selbt muss es ja nicht kaufen und ich finde auch schlechte geschmäcker haben es verdient bedient zu werden.
Ich seh das nicht als "nicht so dramatisch" an.
"Schlechter Geschmack" resultiert meines Erachtens einfach daraus, dass man es nicht besser weiß, bzw. nichts Besseres kennt. Wenn es also Leute gibt, die sich und ihr Kunstverständnis derart prostituieren, fördert man den Umstand, dass es weit schwerer ist, mit anspruchsvollerer, persönlicher, vom Standard abweichender Musik Geld zu verdienen, als mit berechnendem Scheißdreck.
Nur mal so ganz allgemein ausgedrückt, das Thema könnte man noch ausführlicher behandeln. Zwinker
hey dion. was du geschrieben hast ist eine schöne andere sichtweise aber in meinen augen nicht richtig. Ich denke nicht, dass „schlechter geschmack“ aus unkenntnis resulitert. Nen arbeitskollege von mir hört „elektronische musik“. Er sitzt auf arbeit teilweise stundenlang neben mir und hört sich die musik an, die ich nebenbei laufen lasse. und das ist für mein musikverständnis astrein produzierter, anspruchsvoller psytrance. er scheint die musik auch gut zu finden, er wackelt mit den beinen und nickt mit dem kopf. dennoch hat er mich noch nie gefragt, ob ich ihm mal was brennen kann oder so. im gegenteil, wenn er dann mal musik anmacht, fragt er mich nicht, ob ich ihm mal ne cd von mir geben kann oder so, nein, er haut dann seine musik rein und feiert sie ab, und das sind dann so matthias reim trance cover songs, scooter, silver etc. D.h. er kennt meine (gute) musik, hört aber privat weiterhin seinen (schlechten) kram. ebenso kennen auch alle die fantastischen 4, momentan verkauft sich aber bushido besser.

Dion schrieb:Wenn es also Leute gibt, die sich und ihr Kunstverständnis derart prostituieren, fördert man den Umstand, dass es weit schwerer ist, mit anspruchsvollerer, persönlicher, vom Standard abweichender Musik Geld zu verdienen, als mit berechnendem Scheißdreck.

naja ich weiß nicht. du hast es ja schon selbst gesagt „vom standard abweichende musik“. wenn diese musik nun auf einmal all diejenigen hören, denen du „schlechten musikgeschmack aufgrund von unkenntnis“ unterstellst, dann würde diese musik auch just in diesem moment nicht mehr vom standard abweichen sondern der standard sein. und das würden dann auch wieder welche scheisse finden (weil es ist ja immer cool „kennste-eh-nicht-musik“ zu hören) und dann wahrscheinlich diese einst abweichende musik als die musik der „normalos“ bezeichen. wie auch immer. abgeschweift. Ich denke es wird immer musikliebhaber geben die anspruchsvolle musik hören und daher wird es auch immer einen markt für anspruchsvolle musik geben. und es wird eine breite masse geben, die nicht mal einen richtigen musikgeschmack hat („ich höre alles querbeet, was halt so im radio läuft“). und ich glaube auch nicht, dass es im interesse guter musik ist, dass sie quasi von „jedermann“ gehört wird, da sie (philosophisch gesehen) genau in diesem moment keine gute musik mehr wäre. ich denke als künstler will man musik für liebhaber machen, nicht für die masse. und liebhaber von guter musik sind glaube ich auch die, die im verhältnis gesehen auch mehr geld für musik ausgeben, im gegensatz zu denen , denen das radio oder nen schlechter mp3 rip von tranceforce vol 168 reicht.

lg
Uiuiui, Du hast aber ein ziemlich elitäres Kunstverständnis.

Ich glaube, das ist vor allem in Deutschland ein ziemlich verbeitetes Phänomen; ich lehne das jedenfalls grundsätzlich ab.

Zitat:und ich glaube auch nicht, dass es im interesse guter musik ist, dass sie quasi von „jedermann“ gehört wird, da sie (philosophisch gesehen) genau in diesem moment keine gute musik mehr wäre. ich denke als künstler will man musik für liebhaber machen, nicht für die masse.

Ich denke eher, als Künstler will man so viele Leute erreichen und auf irgendeine Art berühren wie nur möglich.

Ich kann mir auch beim besten Willen kein Gegenbeispiel vorstellen, welches das Publikum nicht automatisch als "zu blöd für seine Kunst" ansehen würde.

Und wenn man so allgemeine Verurteilungen des Publikums anstellt, kommt es ganz schnell zu Sachen wie dem völlig maßstabslosen "Des Kaisers neue Kleider"-Phänomen, wenn Du verstehst, was ich meine. (Beispiel: Da spannt dann jemand eine unbemalte Leinwand auf nen Rahmen und erklärt das für Kunst - und unterstellt gleichzeitig jedem, der damit nichts anfangen kann oder will, ein schlechtes Kunstverständnis.)

Popmusik ist nicht per se schlecht und Musik muss auch nicht anspruchsvoll sein, um gut zu sein - aber sie kann.
Wirklich schlecht ist einfallslose Musik ohne Seele.

Gute Kunst macht ja nicht allein das "Handwerk" aus, denn das kann sich jeder irgendwie zulegen, wenn er genug Ehrgeiz aufbringt.

Gute Kunst ist für mich berührend (das schließt auch sehr viel kitschigen Schund mit ein), persönlich (damit fallen schonmal Fließband-Pop-Produktionen raus), und "wahr" (das trennt die Spreu vom Weizen, bedeutet aber auch für jeden etwas anderes Zwinker ).

Eine astreine Produktion und perfektes Handwerk sind für keinen dieser Punkte zwingend notwendig.
Da du anscheinend rein elektronische Musik machst (die üblicherweise ohne Text geschweige denn Botschaft (verallgemeinert) auskommt), wirst Du das eventuell nicht nachvollziehen können, da in diesem Bereich erst durch die Technik die Musik überhaupt funktioniert.

Ich bin auch der Meinung, dass jeder Mensch dazu in der Lage ist (oder sein sollte), Kunst zu machen, in welcher Form auch immer.

Um an das anzuschließen, was ich oben geschrieben habe: Ich glaube, vor allem das Bildungssystem in Deutschland ist derart kreativitätsfeindlich, dass Kindern hier schon in jungen Jahren jegliche Lust am "sich kreativ ausleben" genommen wird. Und wer selbst nicht kreativ ist, kann auch anderer Kunst gegenüber nicht mit "wirklichen Maßstäben" kritisch sein (außer mit Vorurteilen ("dieses Genre ist scheiße") und vagen Vermutungen). So gesehen sind mir auch Menschen, die sagen, sie hören einfach, "was ihnen gefällt", lieber, als Leute, die eine Musikrichtung für die einzig wahre halten und deshalb alles andere vorverurteilen.

Zu deinem Beispiel mit der "anderen Musik, die zum Standard wird, wenn alle sie mögen": Ich denke, wir beide meinen mit "anderer Musik" sehr verschiedene Dinge; in meiner Traumwelt Zwinker würde es keinen "Standard" geben, der den Leuten sagen würde, wie Musik zu klingen hat. Stattdessen würde die Musik anhand der Ideen, die drin stecken, beurteilt werden, wodurch eben genau dieses einfallslose Kopieren vorhandener Sachen zum Scheitern verurteilt wäre.


Bevor ich mich totschreibe, hier ein Link einem sehr lesenswerten Essay zu dem Thema - leider nur auf Englisch:
http://www.paulgraham.com/goodart.html (How Art Can Be Good)

...und hier noch etwas zum Thema "guter Geschmack": http://www.paulgraham.com/taste.html (Link zur deutschen Übersetzung ganz unten auf der Seite)

Ja, so viel also zu meiner Sicht der Dinge, ich hoffe, das alles war nicht zu wirr. Zwinker
Ihr Beiden seit krass. Sehr gute Argumentationen aus zwei völlig verschiedenen Sichtweisen. Keiner liegt falsch und keiner hat völlig Recht. Man kann das immer bestreiten. Ich persönlich stimme zu 67% dem Dion zu, da ich auch zum Teil seiner Meinung bin. Aber Filthy muss man auch in einigen Ansichten Recht geben.

Das nenne ich eine intelligente Diskussion (Profisniveau).
Bin gespannt auf die Fortsetzung, falls es noch eine geben wird...
Dion schrieb:Ich denke eher, als Künstler will man so viele Leute erreichen und auf irgendeine Art berühren wie nur möglich.

Ich kann mir auch beim besten Willen kein Gegenbeispiel vorstellen, welches das Publikum nicht automatisch als "zu blöd für seine Kunst" ansehen würde.

zu blöd nicht, aber nicht wert. beispiel: neulich kam ich mit einer von meinem sport ins quatschen, eine (in meinen augen) total dämliche proletentussi die in die hinteletzten diskos rennt und sich mit so pumper-bfc-hooligan-typen abgibt. wir redeten auch über musik weil ich meinen mp3 player im ohr hatte und sie wollte dann mal hören. sie meinte nur: boah is ja geil techno (es war goa), kannste mir da mal was brennen? ich bin ja nett und meinte ja mach ich. naja ich hab ihr daraufhin die beschissenste techno cd gebrannt die ich hatte. grund: ich will einfach nicht, dass die musik die ich so sehr liebe, mit der ich auch einen bestimmten lifestyle verbinde, in einem personenkreis zirkuliert, den ich nicht leiden kann. weitergesponnen: hätte sie von mir eine geile goa cd bekommen, ihre freunde würden das dann auch hören und geil finden, sich dafür anfangen zu interessieren, auf die partys und festivals kommen.... verstehst du was ich meine?! deshalb meine ich, ich will musik für die leute, die es im meinen augen wert sind, die die gleiche liebe mit mir teilen, nicht für franzpiependeckel von der kirmes....

beim rest bin ichmit dir absolut einer meinung.
die links zieh ich mir mal rein, interesantes thema.
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