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Normale Version: Kompression Sound -> mehr Druck!
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Hallo zusammen!

Ihr kennst sicherlich das Phänomen: Die Kickdrums, Melos, Bässe bei professionellen Tracks von z.B. Sunshine Live lassen euch den Wind vom Membranausschlag eurer Boxen spüren, während eure Kick Drums nur eine milde Brise verursacht, obwohl ihr am Envelope was gemacht habt, das Ding durch den FL Kompressor gejagt habt und sämtliche Variationen vom Parametic Equalizer durchprobiert habt.

Was ich brauche, ist ein Effekt, der mir die gewünschte Soundkompression auch bei niedriger Lautstärke ermöglicht . (Wenn es geht Freeware).

Ich will diesen Timberland - Druck in meinen Tracks!

Danke für eure Hilfe. Marf
Ja ne is klar, du willst den Sound eines der größten Produzenten der jetzigen Zeit mit einer Freeware hinbekommen...

Lern erstmal richtig mit Kompressoren usw.. umzugehen, dann kannst du mit den FL Effekten auch einiges erschaffen.
Timbo wird denke ich mal auch Hardware benutzen, damit bekommt man sowieso eine andere Qualität hin.
Jetzt kommts mir erst.. du postest das im Hardware Forum und suchst nach Freeware? Naja, kannst ja mal schauen wer dir ein Effektgerät schenkt.
Verschoben!
jo also mit den FL effenkten kann man doch ohne probs druck bekommen Fragend zur not noch den bass boost verwenden
Die meisten Anfänger verwechseln den Druck, den Kompressoren bringen, mit dem Druck, der durch einen guten Mix und vernünftige Sounds entsteht. (...und denken, Letzteres wäre durch Ersteres ersetzbar.)

Mit anderen Worten: Wenn es "diesen einen Effekt" geben würde, würde ihn jeder benutzen. In Wahrheit lässt sich aber selbst mit den mitgelieferten FL-Plugins ein perfekter druckvoller Sound erzeugen, wenn die Person an den Reglern weiß, was sie tut. Das hat auch nichts mit "Hardware" oder "Software" zu tun.

Wenn man sich mal Beats von Timbaland oder den Neptunes anhört, merkt man, dass sie meistens aus nur sehr wenigen, dafür aber gezielt eingesetzten Elementen bestehen und trotzdem nicht dünn klingen.
Es ist also wichtiger, eher wenige, aber dafür gute Sounds zu verwenden, die zur gewünschten Stimmung passen und vor allem auch untereinander harmonieren, anstatt "fehlenden Flavour" in Sounds durch mehr andere Sounds oder Effekte auszubessern.

Ansonsten würde ich auch darauf achten, mich nicht zu sehr von der Lautheit von professionellen Produktionen irritieren zu lassen. Dreh deine Boxen einfach auf, bis du es laut genug findest und mische so ab - und wenn deine Beats dann gut klingen, kann man durchs Mastering daraus immer noch einen wirklich "radiotauglichen" Mix machen. Das wird schon schwerer, wenn du von Anfang an jede Dynamik mit nem Kompressor zerstörst.
Damit du irgendwelchen Wind spürst, musst du den Sub bass verstärken, also so Frequenzen um di 30 Hz rum, die wirst du nicht mehr wirklich hören, aber spüren... das Problem ist allerdings, das du hier auch schnell viel zu viel *drücken* kannst, so das du leicht über den 0 Peak kommst...

Ich hab eigentlich keine Probleme meinen Sachen bums zu verleihen BigSmile hab nur iwie nie Zeit xD sonst kann ich vllt mal ne Art tutorial machen...

Was auf jeden Fall wichtig ist, ist, dass deine Abhöre auch Druck hergibt... was bei mir mom auch nicht unbedingt der Fall ist... hol mir aber bald ordentliche Monitore Zwinker und dann hrhrhr BigSmile
Dion schrieb:Wenn man sich mal Beats von Timbaland oder den Neptunes anhört, merkt man, dass sie meistens aus nur sehr wenigen, dafür aber gezielt eingesetzten Elementen bestehen und trotzdem nicht dünn klingen.
Es ist also wichtiger, eher wenige, aber dafür gute Sounds zu verwenden, die zur gewünschten Stimmung passen und vor allem auch untereinander harmonieren, anstatt "fehlenden Flavour" in Sounds durch mehr andere Sounds oder Effekte auszubessern.

ja, wenn man sich zb sonen timbaland beat anhört, merkt man wirklich, dass der aus total wenigen elementen besteht, aber nich nackig klingt.
findich faszinierend ^^ kann ich nich so
is ne echte kunst das hinzubekommen
Ich achte schon darauf, dass alles passt und harmoniert! Des ist auch voll und ganz mein Motto: weniger Stilmittel verwenden, dafür umso ausdrucksstärker.

Ich würde mich jetzt auch nicht als Anfänger bezeichnen. Ich vertraue beim Abhören voll auf meine Studiokopfhörer, die mir zwar jedes Detail des Projekts zeigen, aber nicht den Druck.

Um diesen am besten zu überprüfen, hör ich es einmal auf der Anlage und im Zweifelsfall auch im Auto. (Studioboxen kommen noch ;-)An dem Mittelwert richte ich mich dann.
Am liebsten würde ich Mittags in die Clubs gehen und dort mal das Teil laufen lassen, dann hätte ich 100%ige Gewissheit.

"Bass Boost" nehme ich grundsätzlich nicht, mit dem Ding kannst du dir einiges versauen! Das Ding hat mir zu wenig Auswahlmöglichkeiten und verfälscht alles nur.

Ich habe mich bei meinem jetztigen Projekt zum allerersten Mal richtig mit der Kompression auseinandergesetzt, und werd euch des mal vorstellen, dann könnt ihr ja beurteilen, ob des ding genug druck hat oder nicht.
defenier doch einfach mal was für dich druck ist....?

Druck ist ein weit durchforschter Bereich Zwinker kenn den timbaland druck nicht^^
Junic schrieb:Timbo wird denke ich mal auch Hardware benutzen, damit bekommt man sowieso eine andere Qualität hin

Naja aber die Zeit als Software-Plugins der Hardware hinterherhinken sind vorbei...
Stimmt schon, es gibt inzwischen hochwertige Software PlugIns, aber die Sounds dir Hardware durch die Spannungen im Gerät hinbekommen (weiß leider nicht genau wie das funzt) lassen sich nur schwer imitieren.
SmokeyMcMarF schrieb:"Bass Boost" nehme ich grundsätzlich nicht, mit dem Ding kannst du dir einiges versauen! Das Ding hat mir zu wenig Auswahlmöglichkeiten und verfälscht alles nur.

hab ja gepostet "zur not", also wennde iwie gar keinen druck hinbekommst ^^
druck bekommst du in erster linie mit der richtigen mische der rest is da vormsache
Die Definition von Druck ist für mich die "Dichte" bzw. die Massivität/Klangkraft des Sounds auch bei geringer Lautstärke.

Ansonsten vielen Dank für eure Hilfe. Ich habe in letzter Zeit etwas rumexperimentiert, und bin mit dem Multiband Compressor und (man glaubt es kaum) auch in Kombination mit dem von mir verachteten Bass Boost zu zufriedenstellenden Ergebnissen gekommen.

Ihr habt Recht. Ich versuche meine aktuelle Projekte nicht zu überladen und besser abzustimmen.

LG Marf
Die Definition von Druck ist für mich die "Dichte" bzw. die Massivität/Klangkraft des Sounds auch bei geringer Lautstärke.

Ansonsten vielen Dank für eure Hilfe. Ich habe in letzter Zeit etwas rumexperimentiert, und bin mit dem Multiband Compressor und (man glaubt es kaum) auch in Kombination mit dem von mir verachteten Bass Boost zu zufriedenstellenden Ergebnissen gekommen.

Ihr habt Recht. Ich versuche meine aktuelle Projekte nicht zu überladen und besser abzustimmen.

LG Marf
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