jo ich vesteh mein post

wollte schnell drauf antworten und hatte keine zeit das ausführlicher zumachen, genau wie jetzt auch. eigentlich is meins post auch logisch

ganz langsam schritt für schritt durchlesen
Is halt das ding wenn man schon seit 8 jahren mit FL arbeitet, ich glaub jemand der genau solang mit FL arbeitet versteht den satz auch lol
SO, da mein Kollege immer noch nich angerufen hat das er aufm weg ist, hab ich wohl n bisschen zeit also erkläre ich es nochmal deutlich:
Also es kommt alles auf den Signal weg drauf an und was du machen willst. Wenn du dein Sound von einem kanal fertig hast, also mit compressor, distortion und den ganzen anderen dynamik bearbeitenden Effekte (es gilt eigentlich auch für hall und delay nur da is es nich so dramatisch). Und du den sound auch so beibehalten willst beim ein/ausfaden, dann musst du immer mit dem regler der hinter der effekt kette liegt arbeiten, also am besten den Mixerkanal Fader. Da du wenn du vor den effekten die lautstärke veränderst natürlich auch die distortion, die stärke der compression usw. veränderst. Selbes gilt auch wenn du ein hall oder ein delay abrubt enden lassen willst, is ja klar wenn du es vorm delay leiser machst klingt das delay nach, wenn du es hinter dem delay leiser machst ziehst das delay mit runter.
Wenn du aber willst das der sound langsam immer stärker compremiert wird oder im Falle einer Distortion einheit immer stärker verzerrt werden soll, dann musst du mit den lautstärke reglern vor dem endsprechenden effekt arbeiten. Auch wieder das selbe beim Delay wenn es sich natürlich aufbauen soll den lautstärke regler vorm delay, wenn das verhältniss zwischen sound und delay beibehalten werden soll den regler danach.
Zum Multiplier: In der Regel braucht man ihn eigentlich nicht, da ein synthi in der regel genug an pegel raus haut, falls es durch bestimmte einstellungen halt doch nich so ist dann kann man ihn gut dafür verwenden. Samples kann man normalisieren, das heist das der lauteste punkt eines samples bei 0db liegt und bei samples mit ausgewogener lautstärke hast du somit schon den optimalen pegel. Wenn ein sample eine laute spitze hat aber sonst eher leise ist, du es aber konstant laut haben willst, kannst du es mit dem Multiplier lautermachen und die spitze mit einem compressor oder limiter abfangen.
Ich persönlich benutze den multiplier hin und wieder noch für "druck special effects" habe zum beispiel eine spur sehr stark mit hohem threshold compremiert und lass dann zwischen durch ein sehr lauten (durch den multiplier verstärkt laut) sound einspielen der dann kurz den rest weg drückt so als wär man unter wasser oder hätte druck auf den ohren oder sowas, so ungefähr. Ist zwar eher selten das ich dafür den multiplier anwenden muss in der regel funktioniert das auch schon ohne, aber hin und wieder benutz ich ihn dann doch dafür.
Die lautstärke "balken" in der pianoroll und im step sequencer, sind nicht wirklich lautstärken sondern die Anschlagsstärke der jeweilig gespielten note. Dadurch kann man sein spiel sehr dynamisch gestalten, z.b. bei drums zum einen haut ein mensch nicht immer mit 100% exakt der selben stärke, zum anderen spielt ein drummer extra dynamisch. Dadurch fängt es dann an zu grooven oder mit zuziehen oder zu treiben wie auch immer halt eine dynamsiche spielweise

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Bei melodien natürlich das selbe.
Zudem bieten synthis oft die möglichkeit per anschlagsstärke den sound noch zu varieren z.b. mehr cutoff, weniger cutoff, mehr resonanz..., ..., ... . Das bieten übrigens auch Sampler der größeren sorte also z.b. Direktwave, welche bei guten multisamples sogar mehrere Velocity also Anschlägstärken zonen haben, z.b. bei guten gitarren multisamples, da gibs nicht nur für verschiedene noten verschiedene samples sondern auch noch für die anschlagsstärke verschiedene samples, mal mit viel "plick" nenn ichs mal mal mit wenig, mal sanft rüber gestrichen mal hart gezupft oder drauf geschredert. Deswegen sind heutige Sample pakete auch so riesig (in form von MB oder gar GB), obwohl es vieleicht nur eine einzige art von gitarre, string oder was auch immer ist.
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Ich hoffe ihr versteht jetzt warum ich mich sokurz und kanpp letztes mal ausgedrückt habe da so ein thema, wie vieles im audio bereich immer noch ein riesen rattenschwanz mit sich trägt wenn mans komplett erklären will.